Gitti Köck » admin http://www.gittikoeck.com Olympic medalist Tue, 02 Jul 2013 12:26:02 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.5.1 4. Rodelgolf Challenge http://www.gittikoeck.com/?p=330 http://www.gittikoeck.com/?p=330#comments Mon, 07 Jun 2010 20:04:37 +0000 admin http://web156.m2.diskonter.net/?p=330

Nach einem Jahr Pause, aufgrund der erfolgreichen Olympiavorbereitung der Rodelnationalmannschaft, findet am 12. Juni 2010 zum vierten Mal die mittlerweile legendäre Rodel Golf Challenge wieder statt.

Auch heuer haben sich schon viele Olympiamedaillengewinner, Weltmeister, Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Wirtschaft zu dem Event, der wie immer auch für eine Charity Aktion genützt wird, angemeldet!

Man darf gespannt sein, wer dieses Mal die Schnellsten auf der Sommerrodelbahn sein werden und wer dann noch das nötige Gefühl und Geschick auf dem Golfplatz … weiterlesen...

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Nach einem Jahr Pause, aufgrund der erfolgreichen Olympiavorbereitung der Rodelnationalmannschaft, findet am 12. Juni 2010 zum vierten Mal die mittlerweile legendäre Rodel Golf Challenge wieder statt.

Auch heuer haben sich schon viele Olympiamedaillengewinner, Weltmeister, Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Wirtschaft zu dem Event, der wie immer auch für eine Charity Aktion genützt wird, angemeldet!

Man darf gespannt sein, wer dieses Mal die Schnellsten auf der Sommerrodelbahn sein werden und wer dann noch das nötige Gefühl und Geschick auf dem Golfplatz vom GC Walchsee-Moarhof hat, um in der Challengewertung ganz oben zu stehen!

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren!

Einem hochkarätigen, spannenden und vor allem spaßigen Event steht nichts mehr im Wege!

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer und sehen uns vielleicht am 12. Juni 2010 zur 4. Rodel Golf Challenge am Walchsee!

Hier könnt Ihr euch über die Homepage für den Event ANMELDEN! Wir haben maximal 160 Startplätze zu vergeben, dann nur noch auf Warteliste! Nur noch 10 Plätze frei!!

Also bitte schnell anmelden, es gilt das “first come-first serve” Prinzip!

Euer OK Team Gitti, Tobias, Leo

und das Österreichische Rodelnationalteam

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Interview im Standard… http://www.gittikoeck.com/?p=19 http://www.gittikoeck.com/?p=19#comments Sun, 07 Feb 2010 08:00:32 +0000 admin http://gittikoeck.com/wp/?p=19 *Freu* .. ein Interview über mich im STANDARD:

Die wilde Henne und ihr Murmeltier-Tag

Brigitte Köck besorgte Österreich 1998 in Nagano die erste olympische Snowboard-Medaille, hat das aber nicht gleich zu schätzen gewusst

Mils/Wien – Die Bedeutung ihrer Tat vom 10. Februar 1998 wurde Brigitte Köck, natürlich von jeher Gitti gerufen, erst viel später bewusst. Schon hatte sich die heute 39-jährige Tirolerin aus Mils bei Hall damals in Nagano über Bronze im Parallel-Riesentorlauf gefreut, über die allererste olympische Medaille … weiterlesen...

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*Freu* .. ein Interview über mich im STANDARD:

Die wilde Henne und ihr Murmeltier-Tag

Brigitte Köck besorgte Österreich 1998 in Nagano die erste olympische Snowboard-Medaille, hat das aber nicht gleich zu schätzen gewusst

Mils/Wien – Die Bedeutung ihrer Tat vom 10. Februar 1998 wurde Brigitte Köck, natürlich von jeher Gitti gerufen, erst viel später bewusst. Schon hatte sich die heute 39-jährige Tirolerin aus Mils bei Hall damals in Nagano über Bronze im Parallel-Riesentorlauf gefreut, über die allererste olympische Medaille für Österreichs Snowboarder. “Aber es war ein Rennen wie jedes andere für mich. Ich bin unvoreingenommen hingefahren. Schon wegen der Streitereien davor.”

(Sigi Lützow, DER STANDARD Printausgabe 22.01.2010)

Das ganze Interview findet ihr unter http://derstandard.at/1263705689315/Die-wilde-Henne-und-ihr-Murmeltier-Tag

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Interview im Life Radio Tirol – Ausschnitt… http://www.gittikoeck.com/?p=16 http://www.gittikoeck.com/?p=16#comments Sun, 07 Feb 2010 07:00:33 +0000 admin http://gittikoeck.com/wp/?p=16 Beitrag auf YouTube….. www.youtube.com/alpenvereinsjugend

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Beitrag auf YouTube….. www.youtube.com/alpenvereinsjugend

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FIEBERBRUNN – Abschied mit Freunden: Lord of the Boards 2003 http://www.gittikoeck.com/?p=152 http://www.gittikoeck.com/?p=152#comments Sat, 06 Feb 2010 22:32:22 +0000 admin http://web156.m2.diskonter.net/?p=152

Ziemlich genau vor 13 Jahren hatte ich mir mein erstes Snowboard geleistet und konnte damals natürlich nicht im geringsten erahnen, was ich mit und um “das Brettl” erleben sollte.
Es ist gar nicht so leicht, 13 Jahre Revue passieren zu lassen, aber das wichtigste in dieser Zeit für mich war immer der Spaß an der Sache gemeinsam mit Gleichgesinnten, die dann auch zu guten Freunden wurden.

Und so sollte es auch bei meinem letzten Rennen sein! Mit Fieberbrunn als Austragungsort … weiterlesen...

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Ziemlich genau vor 13 Jahren hatte ich mir mein erstes Snowboard geleistet und konnte damals natürlich nicht im geringsten erahnen, was ich mit und um “das Brettl” erleben sollte.
Es ist gar nicht so leicht, 13 Jahre Revue passieren zu lassen, aber das wichtigste in dieser Zeit für mich war immer der Spaß an der Sache gemeinsam mit Gleichgesinnten, die dann auch zu guten Freunden wurden.

Und so sollte es auch bei meinem letzten Rennen sein! Mit Fieberbrunn als Austragungsort und Partner an meiner Seite konnte es nur ein mega Fest werden. Wie für so einen Rahmen nicht anders zu erwarten, ließen es sich auch fast alle “Who’s is who’s” im Snowboarden nicht nehmen, gemeinsam mit mir meinen Abschied zu feiern.

Angefangen von ehemaligen Weltmeistern, Welt-Cup Siegern und Olympioniken freute ich mich auch besonders über die Anwesenheit der aktuellen Welt- und Vizeweltmeister!

Nachdem einige von uns am Freitag (17.1) das traumhafte Wetter nutzten und endlich einmal ohne Wettkampfstress die Fieberbrunner Pisten unsicher machten, folgte am Abend das offizielle Opening mit einem nostalgischem Erinnerungs-Video der Highlights der vergangenen “Lords of the Boards-Jahre”!
Der kleine aber feine Rahmen im Riverhouse war genau richtig, um sich ausgiebig zu unterhalten, aber auch abzutanzen bis in den nächsten Morgen.

Unglaublich aber wahr – aber sogar bei uns “Wettkampfveteranen” stellte sich dann am Samstag (18.1) Morgen langsam wieder die alt gewohnte Nervosität vor dem Rennen ein.
Da und dort wurde noch schnell ein Board gewachst bzw. die Kanten nachgezogen und für die Kursbesichtigung nutzten wir auch jede Minute.
Es war sehr amüsant vor allem die Exrennläufer bei ihren Vorbereitungen zu beobachten. Ganz so als sei in der Zwischenzeit kein Jahr oder Monat vergangen. Jeder legte immer noch die gleichen Rituale zu Tage.

Das Rennen selbst, eine Mischung aus Parallel-Riesentorlauf und Parallel-Slalom war wie immer an Spannung kaum zu überbieten.

Keiner hatte was zu verschenken, es wurde bei jedem Heat bis zur Ziellinie gefightet. Der Spaß kam dabei natürlich nicht zu kurz, dafür sorgten unter anderem auch meine Freunde, die Roten Nasen Clown Doctors.

Den Sieg bei den Jungs sicherte sich nach heißem Kampf in der ersten Runde gegen den amtierenden Weltmeister Sigi Grabner, mein langjähriger Team Kollege aus der Schweiz, Urs Eiselin.

Bei den Mädels schaffte ich die Sensation und stand wohl zum ersten und zum letzten Mal in Fieberbrunn ganz oben am Stockerl. Nachdem ich es in all den Jahren vorher noch nie geschafft hatte “Lady of the Board” zu werden, musste ich meine letzte Chance nutzen und konnte Cecile und Christl auf die Plätze verweisen.
Viel besser hätte es für mich nicht laufen können.
Aber das schönste an diesem Rennen für mich war einfach, dass alle wie immer mit Feuereifer und Freude dabei waren.

Am Samstag Abend gab es dann noch die mittlerweile legendäre Konzertnight am Dorfplatz inklusive der Preisverteilung für das Rennen.

Wie nicht anders zu erwarten machten wir Boarder die Nacht zum Tag, rockten zuerst vor der Bühne und dann, angesichts der frostigen Temperaturen, weiter im Cheers.

Viel schöner kann ein Abschied von der aktiven Snowboard Kariere nicht sein. Darum möchte ich mich hiermit auch bei allen bedanken die gekommen sind, um mit mir in Fieberbrunn zu feiern.

Meinen Freunden, Team-Kollegen/innen, Trainern, “Konkurentinnen” und Weggefährten.
Aus der Schweiz: Urs Eiselin, Philipp und Simon Schoch, Uli Kestenholz, Anita Schwaller, Ursula Bruhin, Ursula + Gügon Scherz-Matti, Christine Gutter, Gilles Jaquet, Andre Grütter und nicht zu vergessen Cecile Plancherel
Aus Frankreich: Nicola Conte
Aus Deutschland: Anja Hagenbucher, Ena Himmler und Hansi Rösch
Aus Slowenien: Polona Zupan, Thomaz Bernik
Aus der Slowakei: Jana Sedova
Aus Österreich: Kalle Zangerl, Manuel Kogler, Richi Pickl, Gery Ring, Tom Kuster, Sigi Grabner, Nici Pederzolli, Christine Rauter, Gerhard Außerlechner, Uli Hölzl, Heidi Jaufenthaler
Und ein ganz spezielles Dankeschön für die weiteste Anreise aus Amerika extra für meinen Abschied geht auch an Betsy Shaw, Ian und Esther!

Auch wenn es nach meiner 12-jährigen Rennkariere gar nicht so leicht ist, einen Schlussstrich zu ziehen, war es ein perfektes Wochenende und vielleicht schaffen wir es ja, den viel geäußerten Wunsch aller, das “Lord of the Boards -Legend-Race” alle 2 Jahre zu wiederholen.
Zu guter Letzt möchte ich mich von ganzem Herzen auch bei den Fieberbrunnern, den freiwilligen Helfern und bei Astrid für ihren Einsatz und die Verwirklichung der Idee bedanken.

Never change a winning team!
Ich freue mich auf ein mögliches baldiges Wiedersehen.

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Argentinische Reisegedanken 2001 http://www.gittikoeck.com/?p=150 http://www.gittikoeck.com/?p=150#comments Sat, 06 Feb 2010 22:29:51 +0000 admin http://web156.m2.diskonter.net/?p=150 Ein wenig merkwürdig ist es schon, das Leben als Snowboardprofi. Mitten im europäischen Hochsommer packt man seine Winterklamotten ein, zerrt Boardbags zum Flughafen, fliegt um die halbe Welt, um endlich wieder im Schnee zu sein. Diese Gedanken gingen mir hoch über den Wolken durch den Kopf, im August 2001 unterwegs nach Argentinien.

Gemeinsam mit Nici Pederzolli, Heidi Jaufen-thaler & Sigi Grabner hatte ich eine Arbeitsreise für Freeride-Shootings geplant. Der Weg von Buenos Aires bis in die Anden steckte voller Anekdoten, … weiterlesen...

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Ein wenig merkwürdig ist es schon, das Leben als Snowboardprofi. Mitten im europäischen Hochsommer packt man seine Winterklamotten ein, zerrt Boardbags zum Flughafen, fliegt um die halbe Welt, um endlich wieder im Schnee zu sein. Diese Gedanken gingen mir hoch über den Wolken durch den Kopf, im August 2001 unterwegs nach Argentinien.

Gemeinsam mit Nici Pederzolli, Heidi Jaufen-thaler & Sigi Grabner hatte ich eine Arbeitsreise für Freeride-Shootings geplant. Der Weg von Buenos Aires bis in die Anden steckte voller Anekdoten, über ich im Nachhinein schmunzeln kann. Ob beim Gipfelgruß nach Routenpanne, beim Shoppen, bei Kultur oder on the road. Der Trip wurde zum Erlebnis und zeigte, daß mein Job doch absolut okay ist.

In Las Lenas packte ich meine Casino-Connections aus, was zu erfrischenden Outdoor Spielsessions und heißen Indoor Zockerrunden führte!

Gewappnet für eine Mission ganz anderer Art verließen wir vier Österreicher Argentinien in Richtung Chile. Nici und ich sogar im Cockpit. Doch das ist eine andere Geschichte.

Sommer 2001

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FASZINATION WINDSURFEN http://www.gittikoeck.com/?p=148 http://www.gittikoeck.com/?p=148#comments Sat, 06 Feb 2010 22:28:09 +0000 admin http://web156.m2.diskonter.net/?p=148 Alle Jahre wieder muss ich mir im Frühjahr – Ende der Saison – den leider allzukurzen Sommer bestmöglich einteilen.
Training, Urlaub, Sponsorensuche und Büroarbeit, das soll alles optimal in 4 Monate verpackt werden.
Da ist es schon verständlich, dass ich nach 8 Monaten Winter endlich wieder einmal warme Temperaturen und richtigen Sommer genießen will. Umso leichter fällt mir dann die Entscheidung, den Urlaub gleich mit einer Trainingseinheit zu verbinden.
Gott sei Dank, habe ich es in den letzten 5/6 Jahren … weiterlesen...

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Alle Jahre wieder muss ich mir im Frühjahr – Ende der Saison – den leider allzukurzen Sommer bestmöglich einteilen.
Training, Urlaub, Sponsorensuche und Büroarbeit, das soll alles optimal in 4 Monate verpackt werden.
Da ist es schon verständlich, dass ich nach 8 Monaten Winter endlich wieder einmal warme Temperaturen und richtigen Sommer genießen will. Umso leichter fällt mir dann die Entscheidung, den Urlaub gleich mit einer Trainingseinheit zu verbinden.
Gott sei Dank, habe ich es in den letzten 5/6 Jahren immer irgendwie geschafft 3-4 Wochen nach Fuerteventura zum Windsurfen zu fahren.

In den ersten Jahren waren meine Windsurfkenntnisse noch ziemlich bescheiden. Es war mehr ein Kampf – ich gegen die Elemente, aber auch ein super Training für mein Durchhaltevermögen.

Das Faszinierende am Windsurfen ist für mich einfach die Tatsache, daß es für mich keine andere Sportart gibt, in der man so oft an seine physischen und psychischen Grenzen stößt. In der einen Minute würde man alles am liebsten sofort “gegen die Wand schmeissen” und in der nächsten Minute erlebt man das absolute Glücksgefühl und man ist sich sicher, den besten Sport überhaupt zu betreiben.

Wie beim Snowboarden gibt es für mich auch beim Windsurfen den absoluten Suchtfaktor! Einmal infiziert, schon überlege ich mir bei jeder Windbriese welche Segelgröße ich nehmen würde bzw. versuche ich mir das Gefühl, das ich habe, wenn ich über das Wasser flitze, vorzustellen.

Bis jetzt waren für mich die 3-4 Wochen “Surftraining” leider immer viel zu kurz, trotzdem merke ich jedes Jahr , daß meine Fortschritte größer werden.
Die erste Woche nach dem Winter ist für mich immer die schlimmste. Der Körper, der die ganzen letzten 8 Monate immer in dicken Klamotten steckte, die Füße die das erste mal wieder barfuß sein dürfen und vor allem die fehlende Kraft in den Unterarmen, die mich schon nach 2 Schlägen fluchen läßt, macht die ersten Windsurftage noch zusätzlich spannend.
In der 2. Woche kann ich dann meistens an mein “Können” vom letzten Jahr anschließen, dann aber bleibt leider nur mehr eine Woche zum weiterlernen und die Gedanken wandern schon wieder zu vollen Terminkalendern und anderen Pflichten.

Aber egal, ich bin mit jedem Tag zufrieden, den ich “kämpfend” am Surfbrett verbringen durfte!

Abgesehen davon, dass ich schon hoffnungslos “windsurfsüchtig” bin, ist es für mich fast die schönste Sportart überhaupt. Ein unbeschreibliches Gefühl draußen am Wasser auf sich allein gestellt zu sein und mit Wind + Wellen zu kämpfen oder zu harmonieren. Ich hoffe, daß ich noch lange die Möglichkeit haben werde diesen traumhaften Sport auszuüben und kann nur allen Anfängern raten, durchzuhalten, auch wenn man oft verzweifelt ist. Es lohnt sich – ein einmaliges Erlebnis!

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Außihupfn’ und Obifliagn !! http://www.gittikoeck.com/?p=140 http://www.gittikoeck.com/?p=140#comments Sat, 06 Feb 2010 20:46:24 +0000 admin http://web156.m2.diskonter.net/?p=140 Himmel und Erde – Fallschirmspringen in Südfrankreich

Ich und noch 14 andere “Verrückte” hatten uns fest vorgenommen eine ganze Woche lang nichts anderes zu machen, als uns von bis zu 2000 Metern aus dem Flugzeug zu stürzen, um einmal das Gefühl vom freien Fall auszutesten! Da ich im Frühjahr schon eine Woche Kurs hinter mich gebracht hatte, war ich mir nicht mehr ganz sicher, ob ich mich darauf freuen oder ob ich wieder etwas mit der Angst kämpfen sollte!?

Nach … weiterlesen...

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Himmel und Erde – Fallschirmspringen in Südfrankreich

Ich und noch 14 andere “Verrückte” hatten uns fest vorgenommen eine ganze Woche lang nichts anderes zu machen, als uns von bis zu 2000 Metern aus dem Flugzeug zu stürzen, um einmal das Gefühl vom freien Fall auszutesten! Da ich im Frühjahr schon eine Woche Kurs hinter mich gebracht hatte, war ich mir nicht mehr ganz sicher, ob ich mich darauf freuen oder ob ich wieder etwas mit der Angst kämpfen sollte!?

Nach einer langen Nacht im Auto, die uns halb durch Europa ca. 1500 km von Innsbruck südwestlich nach Pau (Südfrankreich ca. 100 km östlich von Biaritz) brachte, genossen wir das traumhafte, fast noch sommerliche Wetter, Ende Oktober, mit immerhin noch 15°C um 8 Uhr in der Früh!

Für den Rest der Truppe/Gruppe hieß es gleich einmal antreten zur ärztlichen Untersuchung und dann war den ganzen Tag Theorieunterricht angesagt! Nachdem ich endlich meinen Fallschirm ausgefaßt hatte, entschied ich mich doch lieber auf Nummer sicher zu gehen und doch noch einmal mit zwei Automatiksprüngen anzufangen! (d.h.: Wenn ich aus dem Flugzeug springe, geht der Fallschirm automatisch durch eine Reißleine auf und es kann eigentlich nichts mehr passieren!)

War eine kluge Entscheidung, denn beim ersten Sprung habe ich dann alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann! So etwas passiert, wenn man zu unkonzentriert und zu hektisch ist! Als kleine Entschädigung war aber der 2. Sprung perfekt! Jetzt kann’s endlich los gehen mit dem freien Fall!

So schnell ging’s leider auch nicht weiter – immerhin mußte ich meinen Fallschirm selbst zusammenfalten! Da ist man dann schon besonders genau – hängt ja sozusagen von einem selber ab ob der Schirm im richtigen Augenblick aufgeht oder nicht! Am nächsten Nachmittag war es dann soweit! Rein ins 8 Mann Flugzeug, rauf auf 1500 m und rausgesprungen – 10 sec. freier Fall – Juchhhhuuuu!! Naja – nicht ganz! Ich war wieder etwas zu hektisch und habe schon nach 5 sec. gezogen, nachdem ich mit den Füßen voran unterwegs war! Was soll’s – nobody is perfect!

Den Rest des Tages begnügte ich mich damit, den anderen bei ihren ersten Versuchen zuzuschauen und gegenseitig Erfahrungen auszutauschen. Da bei unserem guten Flugzeug gestern am Abend in der Luft, der Motor explodierte, die letzte Mannschaft notaussteigen mußte, aber ansonsten nichts passiert ist, hatten wir diesen Vormittag nichts anderes zu tun als uns die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen und auf ein Ersatzflugzeug zu warten! Nachmittags war das neue Flugzeug endlich da, aber leider nur mehr halb so groß wie der Vorgänger! Das hieß lange Wartezeiten und weniger Sprünge als geplant. C’est la vie – besser als gar nicht springen! Ich habe dann mit dem Sonnenuntergang noch schnell einen 10 sec. Sprung gemacht – langsam weicht die Angst und das gute Gefühl kommt.

Am nächsten Morgen sah es zuerst so aus, als würden wir heute gar nicht in die Luft kommen. Die Wolken hingen ziemlich tief – aber es ging doch – das Panorama da oben und mein erster Sprung durch die Wolken war irgendwie gigantisch! Plötzlich entdeckt man ganz neue Gefühle in sich selbst!

Nach einem kurzen Briefing (Anweisungen und Erklärung der neuen Aufgaben) am Nachmittag durfte ich endlich von 2000 m springen. Im Klartext hieß das 20 sec. Freier Fall genießen!

Beim ersten Sprung war es mir fast etwas zu lang, ich kam mit dem Zählen etwas durcheinander und öffnete den Schirm schon nach 15 sec. Es geht zwar alles superschnell, aber endlich bekommt man im freien Fall etwas von der Umgebung mit, ein irres Gefühl!

Mittlerweile hatte auch jeder unserer Gruppe schon den ersten freien Fall hinter sich. Die Frage: “Wie war es?” wurde von jedem nur mit einem breiten Grinsen und undeutbaren Gesten beantwortet. Ganz nebenbei hatten die Lehrer mit unserer Truppe so ihre liebe Not und auch Androhungen einzelne Übeltäter nachhause zu schicken halfen nichts. Den Jungs ist nichts besseres eingefallen als im freien Fall und mit offenem Schirm jeden Blödsinn zu versuchen. Angefangen mit Steilspiralen über Salto vor- und rückwärts, Superman , diverser andere Figuren und nicht zu vergessen erst nach 15, 16 oder 17 sec. statt nach 10 sec. den Fallschirm zu öffnen.

Am letzten Abend wurde von uns allen noch einmal so richtig aufgekocht, daß die Franzosen gar nicht mehr aus dem Staunen kamen. Natürlich wurde die super Woche auch dementsprechend begossen und die Zeit bis in die frühen Morgenstunden mit diversen Showeinlagen und Gesellschaftsspielen vertrieben! Am letzten Tag hatten wir dann alle noch volles Programm.

Jeder sollte ja mit 10 absolvierten Sprüngen nach Hause fahren. Wie sich herausstellte, waren wir alle zusammen eine super Truppe und so konnte jeder seinen letzten Sprung von 2000 m machen. Den Vogel dabei schossen aber Fritz und Flow ab! Es war eigentlich keine abgesprochene Wette, aber Fritz öffnete den Schirm erst nach 28 sec und Flow sogar erst nach 29 sec. freien Fall! Die Lehrer wären wieder einmal knapp vor dem Herzinfarkt und es war, glaub ich, nur noch eine Frage von Hundertstel bis der Notfallschirm aufgegangen wäre.

Bei meinen letzten beiden Sprüngen durfte ich endlich mit einem Höhenmesser springen, was mir die lästige Zählerei ersparte. Schade daß die Woche schon wieder vorbei ist – jetzt fängt der Spaß erst so richtig an.

Mein letzter Sprung hatte es mir angetan. Alles war perfekt und das Gefühl, das ich dabei hatte, kann ich gar nicht richtig beschreiben! Ich weiß jetzt, daß ich es unbedingt wieder machen muß. Es ist so eine Mischung aus Geschwindigkeitsrausch und wenn man von etwas absolut beeindruckt und überwältigt ist. Das ist jetzt meine dritte Sportart neben Windsurfen und Snowboarden bei der es mir, wenn ich darüber rede, die Gänsehaut aufstellt.

Auch die 14 stündige Heimfahrt konnte nicht verhindern, daß wir alle total relaxed und noch immer mit einem Grinsen im Gesicht zu Hause ausstiegen. Obwohl unsere französischen Lehrer es mit unserer Gruppe, immerhin die erste österreichische Gruppe, aus verrückten Snowboardern und Drachenfliegern nicht leicht hatten, werden wir sicher in die Geschichte von diesem Fallschirmspringerzentrum eingehen und nicht das letzte Mal dort unten gewesen sein! Auf alle Fälle sind wir wieder herzlich willkommen! Ich sage euch nur eines. Wenn ihr wirklich verstehen wollt, was das für ein Gefühl ist, dann versucht es selbst, ich kann es wirklich nicht beschreiben.e-mail

Herbst 1997

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Speed ist das einzige was zählt! http://www.gittikoeck.com/?p=129 http://www.gittikoeck.com/?p=129#comments Fri, 01 Aug 1997 21:48:28 +0000 admin http://web156.m2.diskonter.net/?p=129 Windsurf – PWA Production-Speed-WM in Fuertevendura: Warum und wieso ich überhaupt auf die Idee kam dort mitzufahren!?

Angefangen hat das Ganze ja eigentlich schon vor 2 Jahren. Aus Spaß und um endlich ein Versprechen einem Freund gegenüber einzulösen, versuchte ich mein Glück bei der O’NEILL Speed Regatta am Zicksee
im Burgenland! Absolut unerwartet und überraschend konnte ich trotz meiner geringen Windsurfkenntnisse, die sich eigentlich nur auf Wasserstarten, Geradeausfahren und zu 99,9% auf missglückte Halsenversuche beschränkten, die Speed-Regatta mit immerhin noch … weiterlesen...

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Windsurf – PWA Production-Speed-WM in Fuertevendura: Warum und wieso ich überhaupt auf die Idee kam dort mitzufahren!?

Angefangen hat das Ganze ja eigentlich schon vor 2 Jahren. Aus Spaß und um endlich ein Versprechen einem Freund gegenüber einzulösen, versuchte ich mein Glück bei der O’NEILL Speed Regatta am Zicksee
im Burgenland! Absolut unerwartet und überraschend konnte ich trotz meiner geringen Windsurfkenntnisse, die sich eigentlich nur auf Wasserstarten, Geradeausfahren und zu 99,9% auf missglückte Halsenversuche beschränkten, die Speed-Regatta mit immerhin noch 43,7 km/h gewinnen!

Auf die Frage wie meine Surfkarriere jetzt weitergeht, gab ich die Antwort: Ich will natürlich zur Weltmeisterschaft! Gesagt getan – Bis ich meine persönlichen Kenntnisse aufgefrischt bzw. praktisch erweitert hatte und das geeignete Material auftreiben konnte, dauerte es dann doch noch bis zu diesem Sommer! Nachdem ich im Juni direkt vor Ort meine Grenzen ausgetestet hatte stand für mich fest, daß ich es heuer versuchen wollte!

Eine 2-wöchige Denkpause und das schlechte Wetter Zuhause machten mir den Entschluß dann doch noch etwas leichter, mitzufahren. In Fuerte angekommen mußte ich wieder einmal an meinem Können und Vorhaben zweifeln – wenn man sieht wie leicht und einfach das bei den Profis geht! Wer hätte das gedacht, daß Geradeausfahren so schwer sein kann!?

Einmal hinaus surfen und wieder zurück ist ein Kinderspiel! Da macht
es nichts aus ob man 10 Meter ober oder unterhalb vom Ausgangspunkt wieder rauskommt aber 500 Meter von Punkt A zu Punkt B geradeaus zu fahren egal ob Ebbe oder Flut, ob Wellen oder gerade mal eine Sandbank auftaucht ist leider nicht mehr so einfach. Die ersten 2 Wettkampftage waren für mich nicht unbedingt mit Spaß und Vergnügen verbunden sondern eher ein Kampf gegen Wind, Wellen, die Meßstrecke und den inneren “Schweinehund”.

Ab den 3 Tag bekam ich dann aber langsam aber sicher alles in den
Griff und es fing an mir Spaß zu machen. Jetzt wo es endlich auch für mich interessant wurde, machte uns der liebe Wind einen Strich durch die Rechnung und wir mußten die meiste Zeit uns mit Herumsitzen und Warten auf das nächste Skippersmeeting begnügen. Abgesehen davon, daß ich leider zu kleine Segel mit hatte, konnte ich mich trotzdem von Wettfahrt zu Wettfahrt steigern und schaffte es sogar, den neuen Österreichischen Rekord auf Serienmaterial mit 51,02 km/h (27,55 knoten) aufzustellen! Das erfüllt einen schon mit etwas Stolz!

In der Endabrechnung dieser Serienbrett Speed-Weltmeisterschaften wurde ich sogar 3. Allerdings sind leider nur 3 Frauen angetreten! Wirklich schade – es hat dann doch noch, obwohl es gar nicht so
einfach war, richtig Spaß gemacht! Hiermit gleich ein Aufruf an alle, die mich in dieser Woche seelisch und moralisch unterstützt haben! Speziell an Saskia und Edith, daß sie sich überwinden und auch nächstes Jahr mit an den Start gehen!

Eines weiß ich jedenfalls sicher! Ich werde auch nächstes Jahr wieder mein Bestes versuchen und vielleicht bin ich ja noch schneller! So ganz nebenbei erwähnt – im Halsen bin ich leider noch immer kein Meister aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, es doch noch irgendwann richtig
zu lernen! Hallo Fuertevendura – ich komme wieder und freue mich
schon riesig darauf!

Sommer 1997

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